Home
Spieler
Spielplan 2016
Spielplanarchiv
Historie
Kontakt
Impressum

 


1961

Mehrere Tausend Zuschauer waren Zeuge, als am 12. April 1961 Bundestagsabgeordnete für ein Benefizspiel gegen Prominente aus Politik, Presse und Fernsehen antraten. Während Willy Millowitsch und Fußballnationaltrainer Herberger die Prominentenmannschaft unterstützten, stürmten der Ehrenspielführer der Fußballnationalmannschaft Fritz Walter und der frühere Nationalspieler Elbern in der Abgeordneten-Mannschaft mit. Das Ergebnis lautete nach hartem Kampf 5:3 für die Abgeordneten und insgesamt zehntausend Mark für soziale Zwecke wie bspw. Bund der Kriegsblinden Deutschlands.


1964

Bundestagspräsident Gerstenmeier führte auch am 28. April 1964 den Anstoß aus, beim Wohltätigkeitsspiel der Parlamentarier gegen die Mannschaft der Münchener Lach- und Schießgesellschaft. Etwa 3000 Zuschauer füllten die Ränge des Gronau-Stadions in Bonn. Unter der Regie des Kaiserslauterer FIFA-Unparteiischen Albert Dusch, traten für die Bundestagsmannschaft u. a. Bundesminister Dr. Heck, Bundesminister Stücklen und Nationalspieler Toni Turek an, gegen eine prominente Mannschaft bestehend aus Bubi Scholz, Klaus Havenstein, Jürgen Scheller, Harry Valerien, Werner Liebrich, Armin Hary, Maximilian Schell, Fritz Walter, Dieter Hildebrandt, Sammy Drechsel und Hans J. Diedrich. Trotz vollen Einsatzes verloren die Abgeordneten gegen die Prominentenkicker mit 4:7, wobei auch diesmal der Erlös sozialen Einrichtungen zugute kam.


1967

Angespornt durch so viel positive Resonanz, gründete Dr. Adolf Müller-Emmert (SPD) zusammen mit einer fraktionsübergreifenden Gründergeneration die Fußballelf des Deutschen Bundestages. Mit Müller-Emmert als ersten Kapitän wurde ab sofort versucht, mindestens einmal wöchentlich im Bonner Gronau Stadion oder an den Rheinwiesen zu trainieren, um fit zu sein gegen Mannschaften aus Sport, Kultur und Wirtschaft. Diesen Beginn einer außergewöhnlichen Fußballmannschaft kommentierte ihr Kapitän mit "Fußball ist unsere einzige Freude, die wir in Bonn haben".


1971

Es war u.a. diese Mannschaft unter Dr. Adolf Müller-Emmert mit der Europas "Parlamentsfußball" erwachte. In Altstätten (Schweiz) wurde 1971 das erste Fußball-Länderspiel der Parlamentarier ausgetragen, was es vergleichbares auf Parlamentsebene noch nicht gegeben hatte. Gründungsmitglieder Österreich, Schweiz und Deutschland sind auch heute noch bei dem einmal jährlich stattfindenden Internationalen Parlamentarier-Fußballturnier vertreten. Diese sportliche und gesellschaftliche Begegnungsform der Politiker, fördert früher wie heute das gegenseitige Verständnis, festigt und erweitert die kollegialen Beziehungen über die Grenzen hinaus. Besonders wichtig sind diese Turniere insofern geworden, da in Europa auf vermehrte Zusammenarbeit und Integration hin gearbeitet wird, wozu ein Parlamentarier-Turnier der beste Schritt in die richtige Richtung ist.

1999

Mit dem Umzug des Deutschen Bundestages von Bonn in die Hauptstadt, hat das Deutsche Parlament und seine Abgeordneten seit September 1999 die reguläre parlamentarische Arbeit in Berlin aufgenommen. – Aber, gehen die Abgeordneten in Berlin nur ihrer parlamentarischen Arbeit nach? Nein, natürlich nicht!

Neben Debatten im Bundestag, Fraktionssitzungen, Treffen der Arbeitsgruppen, Ausschussar­beit, Besuchergruppen aus dem Wahlkreis usw. steht bei vielen Abgeordne­ten die „Sportge­meinschaft Deutscher Bundestag e. V.“ auf dem Programm. Der 1951 gegründeten Sportge­meinschaft gehören rund 700 Mitglieder an. Beschränkte sie sich zu­nächst auf Boxen, ka­men stetig weitere Sportarten hinzu wie Tennis, Schießen, Gymnastik, Volley­ball und Fuß­ball. Heute gibt es fast keine Disziplin mehr, die innerhalb der Sport­ge­meinschaft noch keinen Anhänger gefunden hat. Schließlich sind Kondition, Fitneß und ge­genseitige Toleranz auch im parlamentarischen Alltag unerläßlich.